Zur Dialektik von Regierungsbeteiligung und Gesellschaftskritik

Eine Schriftenreihe unseres Landesverbandes Brandenburg

06.03.2015

Unser fds-Landessprecher aus Brandenburg, Moritz Kirchner, setzt sich in der ersten Ausgabe der brandenburger fds-Schriftenreihe mit dem Spannungsbogen zwischen Gesellschaftskritik und Regierungsbeteiligungen der Partei DIE LINKE auseinander. Zur Einleitung schreibt Kirchner:

"Die Partei DIE LINKE steht in ihrem täglichen Handeln in einem Spannungsfeld. Programmatisch ordnet sie sich ganz klar der gesellschaftlich-normativen Vorstellung des Demokratischen Sozialismus zu (DIE LINKE: 2011; vgl. Meyer: 2008; Meyer: 1982). Damit steht ihre gesellschaftliche Idee im Kontrast zum »real existierenden Kapitalismus« (Hengsbach 2008: 182). Insbesondere in ihrer Rolle als soziale Protestpartei (vgl. Scharenberg: 2008), welche insbesondere auch von den Strömungen der Antikapitalistischen Linken und der Sozialistischen Linken stark vertreten wird, wird der Kontrast zwischen der eigenen Programmatik und der gesellschaftlich-ökonomischen Realität besonders deutlich, und dieser Kontrast impliziert dann auch politische Spannungsfelder. Insbesondere in den ostdeutschen Landesverbänden, aber auch innerhalb des Forums Demokratischer Sozialismus, gibt es eine grundlegende Aufgeschlossenheit gegenüber Regierungsbeteiligungen, aber keine einheitlichen Vorstellungen über deren Bedingungen."

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